Auszug aus: Artikel in der Prenzlauer Zeitung vom 11. 6. 2009

Worte gegen Gerüchteküche

Von Monika Strehlow Brüssow.

„Ich möchte einige Worte zur ,Gerüchteküche‘ zu angeblichen Umweltbelastungen im Zusammenhang mit der Schließung der Deponie Brüssow sagen“, erhielt Amtsdirektor Detlef Neumann auf der Stadtverordnetenversammlung Brüssow am Dienstagabend das Wort. Nicht nur Siegfried Bahnweg, Abgeordneter in der Fraktion Li.B.B., hatte die Schließung der Hausmülldeponie 1994 öffentlich thematisiert, dabei Befürchtungen einer möglichen Gesundheitsbelastung geäußert. „Obwohl an mich persönlich keinerlei Gerüchte herangetragen wurden, wurden andererseits in ,offenen‘ Briefen, die von Herrn Bahnweg und Herrn Nürnberger verteilt wurden, Vermutungen suggeriert, die ,dazu beitragen sollen, wieder aufkommende Verdächtigungen gegen das Amt auszuräumen‘. Ich halte es deshalb für angebracht, diesen Vermutungen einige Tatsachen entgegenzuhalten“, listete Neumann den Hergang der Schließung auf und resümierte: Die Deponieschließung sei nach damals gültigen gesetzlichen Bestimmungen erfolgt, in Abstimmung mit dem Umweltamt des Landkreises und der Stadtverordneten. „Weder der Amtsdirektor noch die Mitarbeiter des Amtes haben die Gesundheit der Brüssower fahrlässig und schon gar nicht vorsätzlich gefährdet, wie es von den Gerüchtemachern unterstellt wird.“

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