2009/10

Brüssow & ENERTRAG

eine Freundschaft in der Krise

April 2010

Aufgrund des Schreibens vom 4. 3. 2010 (s.u.) gab es am 15. 3. eine "klärende" Besprechung zwischen Enertrag und Amt und Bürgermeister

 

4. März 2010

Windräder bauen bis der Arzt kommt!

 

 

Windräder bauen bis der Arzt kommt!

Die ENERTRAG schreibt dem Amt Brüssow und der Stadtverordneten von Brüssow einen Liebesbrief. Der Randowkurier ist zwar nicht - noch nicht - das Amtsblatt, kommt der Bitte um Veröffentlichung des Schreibens aber sehr gern nach.
Immerhin droht die ENERTRAG diesmal nicht dírekt mit dem Entzug von Aufträgen für örtliche Handwerker, wie seinerzeit in Penkun und Randowtal. Nur mit dem fehlenden, dringend notwendigen Arzt für Brüssow wird schlau argumentiert. Die Herren in Dauertal träumen von einer Einwohnerversammlung, in der die3 Bürger skandieren: Gebt uns mehr Windräder, damit wir einen Arzt bekommen.
Ein freches ENERTRAG-Meisterstück

(siehe: oben)

Kommentar

Die Sprache von Projektleiter Christen ist erfreulich klar. Es ist die Sprache dessen, der glaubt das Sagen zu haben in der Region. Er hat alle Vernunft und Moral der Zeit auf seiner Seite. Die Zeit, in der die Eindämmung des Klimawandels oberstes Staatsziel ist.
Jens Christen belehrt den Amtsdirektor und die Stadtverordneten. Er sagt ihnen, was sie ohnehin wissen. Eure Bitte ist befremdlich, steht im Widerspruch Eurem Tun davor. Und er anlysiert völlig korrekt: "...dass es der Stadt nicht um Objektivität, sondern um Politik geht."

Der Brief ist aufschlussreich, was die Planungen der "Erneuerbaren Energien Region" im Amtsbereich Brüssow angeht. Wenn die Stadt es wirklich im Ernst meint mit: Windenergie - es reicht! - muss sie sich warm anziehen und ihre Heuchelpolitik aufgeben. Klare Worte sind gefragt, die allerdings Arbeit machen.

bn