2010
Der Brüssower Stasi-Test
oder
Der untaugliche Versuch einen unbequemen Stadtverordneten zu diskreditieren. Man kann's ja mal probieren, ob da was vorliegt. Er ist keiner von uns. "Wir kennen uns alle und wissen was jeder gemacht hat", sagt Torsten Wolff und meint die Zeit vor der Wende. Was er in der Zeit nach der Wende gemacht hat, wissen sie auch alle, die sich da kennen.
(Lesen unten beginnen)
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6.
| randowkurier ...........................................................das
virtuelle Blatt für die Anstalt Brüssow Internet Ausgabe 23. Juli 2010 http://www.randowkurier.de/ Stasi-Überprüfung
Den vorerst letzte Akt der Posse "Stasi-Überprügung der Stadtverordneten" konnte man in der letzten SVV am 13. Juli erleben. Zur Vorgeschichte: Stadtschreiber Russak hatte die Sache
eingeleitet. Verärgert über das hartnäckige Bohren Siegfried
Bahnwegs in der Altdeponie von Brüssow , fragte er in einer SVV
vor etlichen Monaten lautstark : Wenig später legte der Vorsitzender Reiss der Betonfraktion CDUSPD eine inspirierte Beschlussvorlage vor. Alle Stadtverordneten sollen sich der Überprüfung ihrer eventuellen Mitarbeit bei der Staatssicherheit der DDR stellen . Das habe man bisher versäumt und soll nun nachgeholt werden. Der Amtsdirektor wurde beauftragt. So wurde es mehrheitlich beschlossen. Der Beschluss wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Beim Ausfüllen des für den Antrag bei der
Birthlerbehörde notwendigen Formblattes - Wohnorte und Kenntnisnahme
- sind einige SV säumig. Siegfried Bahnweg verlangt darüber
hinaus, dass Das Stasi-Thema steht erst auf der Tagesordnung, als
S. Bahnweg für erhebliche Turbulenzen vor allem wegen der Aufklärung
in Brüssower Gerüchteküche Deponie sorgt. Beim Amtsdirektor,
Torsten Wolff und den Mitwissern. Die ungewissen Folgen der Aufklärung
stehen noch ins Haus. Anstalt Brüssow. Man kann sich nur wundern, was in so den Betonköpfen abspielt. Normalerweise spielt die große oder auch nur die Landes- oder Parteipolitik gar keine Rolle in Brüssow. DDR-Geschichte ist auch kein Thema, man kennt sich. Da entdeckt man plötzlich, dass man die Stasi-Überprüfung "nachholen" müsse. Das Manöver ist durchschaubar. Es ist der Versuch, die Glaubwürdigkeit Bahnwegs zu untergraben. Stochern wir mal! Dabei ist es egal, wer das betreibt. Die Betonfraktion oder der Amtsdirektor. Hier gibt es sowieso keine saubere Trennlinie. Verständlich, dass Siegfried Bahnweg mit dem Verfahren
nicht mitspielen ist. Soll doch die Auskunft der Birtlerbehörde
just Herr Neumann ist also am Zuge: Wenn er der Untersuchung seiner Person zustimmt und eine handwerklich korrekte Bekanntgabe der Ergebnisse gewährleistet, kommt die Sache voran. Im Übrigen kann der Amtsdirektor selbst seine Überprüfung beantragen, wenn auch der Amtsausschuss sich abwehrend vor ihn stellen, wie es zu erwarten ist. Und Herr Russak sollte sich ruhig auch mal überprüfen lassen. |
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5.
Rechtsauskunft
| Sehr
geehrte > >vielen Dank für Ihre Mail vom 22.06.2010 an die Behörde der Bundesbeauftragten (BStU), in der Sie nach der Rechtsgrundlage für die von einer Stadtverordnetenversammlung (SVV) in Brandenburg beschlossene Überprüfung ihrer Mitglieder gefragt haben, wenn diese dazu kein Einverständnis gegeben haben. > >Das Stasi-Unterlagen-Gesetz (StUG) regelt in den §§ 19 ff., an welche öffentliche und nicht-öffentliche Stellen die BStU unter welchen jeweiligen Voraussetzungen und in welchem Umfang personenbezogene Informationen aus den Stasi-Unterlagen - grundsätzlich in Form von Mitteilungen - herauszugeben hat. > >Bei den Verwendungszwecken gem. §§ 20/21 Abs. 1 Nr. 6 und Nr. 7 StUG - dazu gehört auch die Überprüfung einer kommunalen Vertretungskörperschaft gem. Nr. 6 b) - hat die BStU ihre Prüfung nicht nur nach den im StUG selbst enthaltenen Normen, sondern zusätzlich auch "...nach Maßgabe der dafür geltenden Vorschriften..." (jeweil im Text von Nr. 6 und Nr. 7 am Anfang) durchzuführen, d. h. derjenigen, die im Bereich der ersuchenden Stelle gelten. > >Der vom Gesetzgeber bei Schaffung des StUG 1991 bewusst gewählte und bei allen bisherigen Novellierungen unverändert beibehaltene weite Begriff "Vorschriften" umfasst sowohl (landes)gesetzliche wie auch untergesetzliche Normen, also Rechtsverordnungen, Satzungen, Richtlinien und eben auch Beschlüsse von kommunalen Vertretungskörperschaften. > >Daher prüft die BStU sorgfältig, ob ein ordnungsgemäßer Beschluss einer Vertretungskörperschaft (hier: einer SVV) vorliegt, ob dieser ausreichend klar die Art der gewollten Überprüfung (vor allem: mit oder ohne zusätzliches Einverständnis der Mandatsträger) und das vorgesehene Verfahren enthält (Empfänger der Mitteilungen, evtl. Einrichtung einer Kommission etc.) und ob es sonstige Punkte gibt, die noch einer Klärung bedürfen. Wenn insgesamt alle Voraussetzungn vorliegen, ist die BStU verpflichtet, mit Hilfe der eingereichten Personendaten die Recherchen durchzuführen und das Ergebnis der ersuchensberechtigten Stelle mitzuteilen. Die BStU hat hier kein Ermessen. > >Diese Vorgehensweise wird von Anfang an, also seit 18 Jahren, praktiziert und ist seitdem Grundlage für die Überprüfung von kommunalen Vertretungskörperschaften in den neuen Bundesländern. > >Wenn es über Inhalte oder Verfahren einer geplanten Überprüfung von Angehörigen kommunaler Vertretungskörperschaften auf eine Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst hin innerhalb einer SVV oder eines vergleichbaren Gremiums (Gemeindevertretung, Kreistag, Stadtrat etc.) Differenzen gibt, sind diese auch innerhalb dieser Vertretungskörperschaften auszutragen. Die BStU ist weder befugt noch in der Lage, in solche Konflikte als Entscheider einzugreifen. > >In der Hoffnung, Ihnen mit diesen Informationen gedient zu haben, verbleibe ich > > >mit freundlichen Grüßen > |
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4.
Die Frage der Aktualisierung:

Aktualisierung, was spricht dagegen?
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3.

Die Mehrheit der Stadtverordneten lehnte diesen Antrag ab.
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2.

(Der Amtsdirektors legte der SV nicht vor, was er an die BStU abeschickte)
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1.
Auszug aus: Schreiben des Stadtverordneten Siegfried Bahnweg an den Bürgermeister vom 18. 11. 2009:
betr.: Protokollrichtigstellung Nr 0010/09 (...) 4. Protokoll Seite 8 nach Absatz 5 Die sponate und brüllende Frage von Herrn Russak (Stadtschreiber) an mich fehlt komplett. Sie war, wörtlich zitiert: "Nennen Sie endliche Namen! In wessen Auftrag arbeiten Sie?" Meine Antwort: "Im Auftrag der Stasi." Diese Darstellung ist in der Prenzlauer Zeitung vom 23. 10. 09 korrekt wiedergegeben. Diese Passage ist auf der Protokollseite 8 nach dem Absatz 5 (Antrag von Herrn Rusin) einzuordnen. Mit freundlichem Gruß (Unterschrift) Anlage 1 Schreiben der HydrologieGmbH, Anlage 2 Schreiben des Landesumweltamtes an Herrn Wolff Anlage 3 Auszug Richtlienie zur Schließung der Deponie Anlage 4 Kopie PZ vom 23. 10. 09 / Auszug
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