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Duell in WOLFS MOOR Eine virtuelle Posseund Dokumentation desChat im Gästebuch der web-sitedes Amtes BrüssowDie Protagonisten:Loki, U. Buchsteiner, Nina, B.Maja, W. Kraftmann, P. Huth, S. Krüger,B. Nürnberger, Robert de Niro, Bürgerin. Wolfsmoorund under cover eine "Enertragge"alsTravis BickleUckermark 2004--------------------------------------------*hier etwa gibt es leider eine Lücke im Text, da ein Eintrag aus dem Gästebuch - siehe Nachspiel - gelöscht wurde. ---------------------------------------------------------------------------------- B. Nürnberger: Am 17.11. 2004 um 19.00 Uhr tagt die Stadtverordnetenversammlung von Brüssow im Sitzungssaal des Amtes Auf der Tagesordnung steht: Unsere Meinung und die vieler Bürger ist, die Zuvor hatte das Amt verlautet, die Enertrag bietet eine
Informationsveranstaltung an, zu der die Stadt rechtzeitig einlädt.
Die Einladung jetzt wurde sehr spät ausgehängt. Warum so spät? ...dies schreibt Bernhard Nürnberger 13.11.2004, 20:18:51 U. Buchsteiner: Sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Bestürzung
habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass Sie Ihre schöne
Region, deren Ruhe und Landschaft ich immer wieder an Wochenendbesuchen
schätzen gelernt habe, durch die Errichtung eines Windfeldes zerstören
wollen.Die Nutzung alternativer Energien hat sicherlich gerade in der
heutigen Zeit einen hohen Stellenwert, aber Sie sollten sich genau und
auch auf längere Sicht hinaus gesehen überlegen, ob Windkraft
tatsächlich noch aktuell ist. Sie haben auch eine Verantwortung
den dort lebenden Menschen gegenüber! Berlin, Berlin - 14.11.2004, 19:47:23 B. Nürnberger: Hallo Leute in Brüssow und Brüssow herum, die Bürgerinitiative gegen ein Windfeld Wolfsmoor
hat eine Website: www.galerie-imaginaire.de. Anklicken, angucken und...
wir bitten um Kommentare dazu im Gästebuch 15.11.2004, 16:00:20 hallo uckermärker, jetzt sind schon 45 minuten vergangen und noch immer hat keiner von euch die sensationelle web-site der bürgerintitiative gegen das windfeld kommentiert! sollte der alte bismark doch recht haben? er sagte:"der uckermärker merkt erst 20 jahre später, daß die welt untergegangen ist." Ich hoffe doch nicht! also los! nina 15.11.2004, 17:09:11 W. Kraftmann: Ich verstehe nicht, warum die Windräder hier so viel aufsehen erregen. Wie schon richtig erwähnt sind sie eine Form der Energiegewinnung, und zwar eine saubere. Wäre es denn sinnvoller in "alte" Energien zu investieren? Ich denke nicht, dass Atomkraft oder die Energiegewinnung aus nicht erneuerbaren Energien die Alternative sind. Oder sieht ein Atomkraftwerk vor der Haustür besser aus als eine Windkraftanlage? Beeinflußt die Energiegewinnung durch Öl oder Gas die Umwelt weniger als Windräder? Werden durch Windkraftparks fossile Ressourcen verbraucht? Wird durch die "Windnutzung" der Ölpreis erhöht? Ich galube nicht! Aber das ist ja typisch deutsch: Wir alle sind ja für den Umweltschutz. Wir alle sind gegen Atomkraft. Wir alle sind gegen die Strompreiserinflation in Folge von Ölpreiserhöhungen. Doch wenn uns das in irgend einer Form nur ein wenig selbst einschränkt, dann ist all das vergessen und wir haben nur noch Augen für unsere ganz eigene kleine Welt und lassen alles andere schön hinten dran stehen. Dann haben wir genug mit uns zu tun.In diesem Sinne einen schönen Abend! 15.11.2004, 20:32:16 Travis Bickle: Betr. Ihre Website Sehr geehrter Herr Nürnberger, Sie haben mich für eine Antwort auf diese Seite verwiesen, so
will ich Ihrem Wunsche folgen und Ihrem künstlerischen Schaffen
auf dieser Seite ein kleines Augenmerk schenken. Wo es Ihnen an markigen
Worten anders als Ihrem Gesinnungsgenossen Botho Strauß,
der in üblicher sinnentleerter Wohlstandsmentalität immerhin
eines der größten deutschen Nachrichtenmagazine für
sein Schmierenspiel missbrauchen durfte fehlt, setzen Sie durch
fast schon dadaistisch anmutende Bildkontrapunkte der Tiefe Ihrer fehlenden
Kenntnis ein Mahnmal. Ich habe mich durch 16 Bilder der Ahnungslosigkeit
gequält. Auf der Suche nach Ernsthaftigkeit. Ich habe sie nicht
gefunden. Schade, denn immerhin werden Sie in der Presse als einer der
führenden Köpfe der BI gehandelt, ein Vor- und Querdenker,
sozusagen. Da habe ich mir gedacht, möglicherweise finde ich Kritik?
Da sagt die Lehre: dies sei eine fachmännisch prüfende Beurteilung
nach begründetem Maßstab, die mit der Abwägung von Wert
und Unwert einer Sache einhergeht. Aber um eine Abwägung vornehmen
zu können sollte man Für und Wider in einen Gedankenprozeß
einstellen. Unternimmt Ihre Website diesen Versuch? Leider nicht. Wonach
soll ich dann noch suchen? Nach den inzwischen in der Uckermark üblichen
agitatorischen Versuchen, durch schlichte und falsche Bilder eine emotionale
Gleichschaltung des geneigten Betrachters zu erwirken. Ist es das gewesen,
was sie beabsichtigten? Braucht eine Bürgerinitiative nicht mehr?
Braucht der Widerstand nicht den klaren und objektiven Verstand des
Betrachters, um sich heute sehenden Auges gegen eine Sicherung der Zukunft
zu entscheiden? Ist es wirklich so einfach, Herr Nürnberger: Husch,
auf das Trittbrett der Naturschützer und locker hinüber auf
die Seite derjenigen, die sich, egal, ob als Investor, Gemeindevertreter
oder Bürger jahrelang in tatsächlichen Abwägungsprozessen,
um die Sache auseinandergesetzt haben, diesen rasch ins Gesicht gespuckt
und schwupps- wieder zurück ins eben erworbene Wochenendhäuschen
unter die warme Kuscheldecke? Stellen Sie sich das so vor? Daraus wird
nichts. Machen sie sich bereit und sammeln Sie ruhig viel Geld, denn
mit einer solchen Einstellung werden Sie ganz, ganz viel Geld für
Anwälte brauchen. Vor Gericht zählt nämlich nicht, was
Sie sich wünschen, glauben möchten oder vermuten, sondern
was Sie als Fakten als sogenannten entgegenstehenden öffentlichen
Belange in einen Rechtsfindungsprozeß einzustellen haben.
Neben der zerschnittenen Landesflaggen (eine Geste nicht bar jeden patriotischen
Humors) aber letztlich doch kaum geeignet, in der Sache zu einer Lösung
des Konfliktes beizutragen, werden Sie doch hoffentlich noch den einen
oder anderen Pfeil im Köcher haben, um Ihre Gefolgsleute nicht
zu enttäuschen, oder? Interessant ist auch, dass sie ihre Auseinandersetzung
gern in anderen Nestern austragen. Warum denn eigentlich nicht auf Ihrer
Website? Und warum, wenn ich fragen darf, in einem Gästebuch.
Ist es so, dass Sie durch mittelbares Einstellen Ihres Gedankengutes
auf einer Seite, die vorwiegend dem Tourismus dienlich sein soll
(Gäste -> neu-deutsch:Touristen, die sollen das lesen Herr Nürnberger!)
- gleichzeitig auch dem Tourismus dem Kampf ansagen wollen, wo doch
dieser üblicherweise immer ein Argument gegen Windenergienutzung
ist? Würden Sie Urlaub machen wollen, wo die Menschen so miteinander
umgehen, wie Sie hier mit der immerhin seit 1998 gewachsenen politischen
Meinung? Oder haben Sie sich darüber einmal mehr gar keine Gedanken
gemacht? Weil es doch so eine gute und lustige Idee war? Weil es doch
so einfach ist vielleicht? Weil es -wie Sie wissen- verdammt nervt?
Oder fühlen sie sich einfach noch nicht so sehr zuhaus hier in
der Uckermark, als das Sie Ihr eigenes Haus oder virtuelles Terrain
für Diskussionen solchen Niveaus zur Verfügung stellen möchten?
Arm ist das...Herr Nürnberger. Und so muß ich schließen, weil ich noch ein bisschen, was
zu tun habe. Sie lassen mich auch auf Ihrer Website ratlos zurück
und immer wieder frage ich mich: Was will mir dieser Mensch sagen und
warum müssen die Menschen, die etwas unternehmen, ihr Tagewerk
gegen ewig Gestrige und Nein-Sager verteidigen, anstatt dass diese ihr
Festhalten an gewöhnlichen, alten und schlechten und letztlich
sogar gefährlichen Strukturen rechtfertigen müssen?
B. Maja: Hallo Birgitt, Grüße bitte den Verein der alten Säcke von mir. Brüssow, Brandenburg - 16.11.2004, 10:19:49 S. Krüger: Sehr geehrter Herr Bickle, ich muss schon sagen - ich bin beeindruckt. Soviel geballte Rhetorik
und verbale Beschwörungen hat das Gästebuch des Amtes Brüssows
bestimmt noch nicht gesehen. Dem geplanten Windfeld sei Dank. Meine
Name ist Susann Krüger und da Sie die hiesige Presse verfolgen,
wissen Sie ja, wer ich bin. Ich nehme aber nicht desto trotz Ihren pathetisch geworfenen Fedehandschuh und trage diesen ein Stück in Richtung Sonnenaufgang. Ich bin ein positiv denkender Mensch und in Richtung Sonnenaufgang werden zumindest vorläufig von Wollschow aus gesehen keine Windräder in den Himmel wachsen. Da liegt nämlich unweit entfernt ein Vogelschutzgebiet, wo bekanntlich keine Windkraftanlagen mehr gebaut werden dürfen. Ganz im Gegensatz zu Wohnbebauungen, wo ja nur Menschen wohnen, arbeiten und sich erholen. Ich gebe zu, ich hatte so meine Schwierigkeiten beim Lesen, der eine oder andere Satz erschloss sich mir erst beim zweitem Studieren. Doch werde ich versuchen, mich durch Ihren rein polemischen Beitrag zu unserem Problem, dass hier in gefährlicher Art und Weise auf uns zukommt, zu hangeln. Sie schreiben der Bürgerinitiative tiefgehende fehlende Kenntnis
zu. Gut. Aber wie kommen Sie dazu, dies zu behaupten? Haben wir uns
schon einmal unterhalten? Waren Sie auf einer unseren Informationsveranstaltungen
oder an einem unserer Infostände, die wir auf Dorffesten aufgestellt
haben? Nein, ich kann mich nicht daran erinnern. Und da Sie ja vorgeben, gut informiert zu sein, wüssten Sie auch,
das es einen wirklichen Abwägungsprozess durch die Stadtverordneten
nie gegeben hat. Alle Einwendungen, die von Seiten der Bürger und
einzelnen Stadtverordneten in den letzten Jahren angebracht wurden,
wurden ausnahmslos von den Stadtverordneten weggewogen, einzelne Stadtverordnete
vergrämt und mutlos gemacht, alle Beschlüsse von der ENERTRAG
vorformuliert. Weder Investor noch die Stadtverordneten haben sich in
ihren Beschlüssen auch nur einen Schritt von der Maximalforderung
32 WKA, 150 m hoch wegbewegt. Da frag ich Sie: Wer spuckt hier wem ins
Gesicht? Wir als Bürgerinitiative suchen seit Monaten das Gespräch
mit dem Amt und den Stadtverordneten mit dem Ergebnis, das nicht einer
unserer Vorschläge Gehör gefunden hat bzw. bis auf 2 Ausnahmen
jemand von den Herrschaften auf unseren Informationsveranstaltungen
anwesend gewesen wäre. Und so möchte ich denn schließen, weil auch ich noch ein bisschen was zu habe. An einer weiteren Diskussion mit Ihnen, Herr Bickle, sind wir jedoch nicht interessiert, denn Sie scheinen uns in Ihrer Argumentation nicht wirklich weiterzuhelfen, agieren polemisch und verteilen nichts als verbale Platzpatronen. Um Ihren Wissensstand jedoch etwas aufzufrischen, können Sie sich ab demnächst unter www.gegenwind-wolfsmoor.de über Inhalte zum Windfeld Wolfsmoor informieren und dies ganz sachlich. Die Berlinerin mit dem Wochenendhaus und der Kuscheldecke
---------------------------------------------------------------------------------- Bürgerin. Wolfsmoor: Sehr geehrter Herrr Amtsdirektor Neumann ! Am 11.11. 2004 haben Sie sich auf der Rathaustreppe in Anwesenheit von Frau Müllenhagen und anderen Zeugen folgendermaßen mir gegenüber so geäußert: Auf der Website des Amtes habe es einen Eintrag diffamierenden Inhalts gegen die Bürgermeisterin gegeben.Der S t i l d e s E i n t r a g s lege nahe, ließe die Vermutung zu, dass der Eintrag aus dem Kreis unserer Bürgerinitiative komme.Und Sie haben s t r a f r e c h t l ic h e Konsequenzen zu erwägen angekündigt. Ich habe das deutlich zurückgewiesen und Sie auf unsere Bemühungen im K o n s e n s miteinander zu arbeiten, verwiesen. Wir haben und Ihnen das folgende Schreiben geschickt: Sehr geehrter Herr Neumann! Nach Einholung von juristischem Rat, fordern wir Sie auf, Behauptungen und Vermutungen gegenüber Dritten zu unterlassen, die zum Inhalt haben, dass der uns unbekannte aber Ihren Worten nach diffamierende Eintrag gegen Frau Bürgermeisterin Müllenhagen in das Internet-Gästebuch des Amtes Brüssow aus dem Kreis der Bürgerinitiative stammt. Widrigenfalls behalten wir uns rechtliche Schritte vor. Mit freundlichem Gruß (Unterschrift) Auf der im Sinne der Einwohner von Brüssow sehr erfolgreihen Bürgerversammlung haben Sie, Sachlichkeit in der Debatte anmahnend, erneut auf einen diffamierenden Eintrag auf der Website verwiesen. Herr Neumann, glauben Sie, dieser Eintrag komme aus dem Kreis der versammelten Bürger? Wir fordern Sie auf, der Öffentlichkeit den Beleg zu erbringen, inwieweit dieser Eintrag strafrechtlich relevant ist.Anderenfalls gehen wir davon aus, dass es sich um einen direkten Einschüchterungsversuch gehandelt hat. Und um einen Behinderungsversuch unserer Arbeit,die Sie in der Vergangenheit versäumt haben, nämlich die Bürger in den Planungsprozess mit einzubeziehen. Mit freundlichem GrußBürgerinitiative gegen ein Windfeld Wolfsmoor i.A.: Nürnberger 19.11.2004, 15:08:29 ---------------------------------------------------------------------------------- Travis Bickle: Sehr geehrte Frau Krüger, schön von Ihnen zu lesen. Sie hatte ich zwar nicht angesprochen, aber das ist ja übliche Manier, nicht den in die Kritik geratenen antworten zu lassen, sondern diesen schützend aus der Schußlinie zu entfernen, selbst wenn es sich - wie Sie meinen - nur um Platzpatronen handelt und ja eigentlich gar nichts passieren könnte, nicht? Aber offensichtlich war meine Einschätzung, dass Herr Nürnberger außer einer bunten Website nichts tiefergehend Inhaltliches zu bieten hat richtig.Nun zu ihren Einwendungen. Ihre Person kenne ich natürlich als aufmerksamer Leser der ortsüblichen Pressorgane. Ich bin weder pathetisch noch polemisiere ich. Ich habe Herrn Nürnberger doch ganz klar formulierte Fragen gestellt, oder? Kann er die nicht beantworten? Und Ihnen, Frau Krüger, habe ich gar keinen Federhandschuh hingeworfen. Soll ich mal? Kann ich: Am Samstag erschien im UM-Kurier ein Artikel in dem Herr Spitzer von der BI mit Informationen versorgt wird, nach denen Politiker oder Verantwortliche sich angeblich haben korrumpieren lassen oder zumindest dieser Eindruck beim Leser erzeugt werden soll. Da muß der Mann auch gar nicht bei den Beteiligten nachfragen, also Herrn Neumann oder eben dem Investor . Das darf man uneingeschränkt im Rahmen seiner Meinungsfreiheit äußern, nicht? Sie halten das sicher für eine geeignete Form der Auseinandersetzung, ich nicht. Eine Gegendarstellung oder aber eine Distanzierung Ihrer Person habe ich in der Presse nicht wahrgenommen, also tragen Sie diese Form der Diskussion wohl inhaltlich mit. Davon abgesehen: Der Windpark wird also unweit eines Vogelschutzgebietes geplant. Unweit, ist wohl nahe. Wie nah denn, Frau Krüger ? Fällt es in Bereiche, die nicht bebaut werden dürfen? Es ist typisch für die Argumentationsentwürfe von BI, den Eindruck zu erzeugen, hier geschähe etwas rechtswidriges, aber in der Festlegung dann doch zu kneifen. Oder prüft die BI das alles noch und man hat sozusagen jetzt noch gar keine Argumente und kann gar keine Feststellung treffen, möchte aber gleichwohl dem Bürger suggerieren, es ginge um den Erhalt der Uckermärkischen Vogelwelt? Wo ist die Methodik, die Sie dieser Aussage zugrunde legen, welche Erhebungen haben sie durchgeführt? Wo ist die Gefährdungen, kann Herr Otto das Gericht davon überzeugen? Soweit mir bekannt ist, führen Sie ja selbst als Argument an, der Investor habe Erhebungen durchgeführt. Aber anstatt diese durch Gegengutachten oder zumindest argumentativ zu entkräften, trägt Herr Nürnberger vor: Wes Brot ich fress, des Lied ich sing ... oder mit ähnlich inhaltlicher Tiefe. Und sie meinen, jahrelange Planungen und Abwägungen auch der Behörden mit dem Wörtchen "unweit" entkräften zu können. Auch Ihnen kann man nur raten, legen Sie noch mal ein paar Kohlen nach, wenn Sie mit dem Argument Vogelschutz einen Treffer landen wollen. So reicht das villeicht für einen Presseartikel, aber nicht für Gericht. Herr Otto ist ja auch ein alter Bekannter, der zum weiderholten Male in Sachen Vogelschutz Anlauf nimmt. Bisher war er nicht besonders erfolgreich oder hat nur eine Gemeinde auf seine Aufforderung die Planungen einzustellen, weil es nach SPA-Schutzgebietsausweisung unzulässig sei, reagiert? Aber nun ja, kann ja noch kommen, das ist ja auch das Spielfeld des von ihm vertretenen Herrn Prof. Mengel. Jedenfalls pfeifen es die noch nicht von den Rotoren der Windenergieanlagen erschlagenen Spatzen von den Dächern, dass auch da bisher die angekündigten Gerichtsverfahren ausgeblieben sind. Offensichtlich drängt die Angelegenheit des Vogelschutzes doch nicht so sehr, dass man zur Sache gehen müsste. Und gerade konnte man hören, dass im Wybersumer Polder - auch ein angebliches Vogelschutzgebiet - die Population trotz - oder gar wegen ? - des Windparkes sich verbessert habe. Kein gutes Omen für Windkraftgegner!Ich behaupte schlicht, dass diese Dinge geprüft und positiv zugunsten des Investors entschieden sind, ganz im Gegenteil zu Ihren Auffassungen, oder mögen Sie mir erklären, warum man in einen Plan Geld investiert und diesen dann auslegt, wenn das alles nicht rechtens ist? Und gegen diese Vorgehensweise Ihrerseits richten sich meine Fragen. Und so komme ich auch dazu zu sagen, es fehlt der BI an Kenntnis. Oder wie meine Großmutter zu sagen pflegte: "Du schreist, bevor es wehtut!" Und meine Therapeutin sagte dann immer: "Sehen Sie ihrer Angst ins Auge, bleiben sie stehen und machen das Licht an, schauen sie unter das Bett und in den Schrank und dann werden Sie sehen, ob Ihre Angst berechtigt war." Und bevor sie jetzt wieder mit den im Schrank hockende Windmonstern kommen und der Aussage, es sei zu spät, wenn sie die Tür aufmachen und das Monster sie dann tatsächlich frisst. Dann kann ich Ihnen nur entgegenhalten, dass ganz viele Behörden zu dem Plan der jetzt im Amt liegt, schon ja gesagt haben müssen. Haben diese Menschen alle keine Angst oder wollen sie uns hier demnächst auch erzählen, dass die alle auf der Gehaltsliste der ENERTRAG stehen?Möchten Sie jetzt im Gästebuch auch die Schallgutachten diskutieren? Gut. Bitte teilen sie dem geneigten Leser doch auch mit, ob in den im Plan ausliegenden Gutachten die Gesetze verletzt werden. Und wenn diese nicht verletzt werden, dann unterhalten wir uns ab jetzt nur noch über Politik. Da muß die Frage schon gestattet sein, warum Sie dann versuchen die wirtschaftlichen Entscheidungen so kurz vor Toresschluß, nachdem Sie sich jahrelang nicht haben sehen lassen, umkehren wollen und meinen für die Uckermärker denken und entscheiden zu wollen, was gut ist und was nicht. Und was Sie über die Wirtschaft sagen ist interessant. Zweitwohnsitzler führen Ihre Steuern am ersten Wohnsitz ab. Die Windparks ihre Gewerbesteuern führen sie in den Orstschaften ab, in denen sie gebaut wurden. Ist es einer Gemeinde - oder in diesem Fall mehreren - zur Last zu legen, wenn sie sich in einem Abwägungsprozess für das denklogische Zurücktreten des einen Belanges hinter den anderen entscheidet? Warum wird die BI denn zu weiten Teilen mit Zweiwohnsitzlern bestückt und nicht mit Uckermärkern? Glauben sie die mögen Ihre Landschaft nicht? Müssen Sie diese beschützen? Oder kann es vielleicht sein, dass diese Menschen gar nicht deprimiert und desillusioniert sind - so wie die BI es immer wieder schildern und sich wünschen - sondern in der Windkraft eine Einnahmequelle sehen, die sie bei weitem nicht mit Tourismus erlangen können? Und nehmen sie deshalb vielleicht auch die nachhaltige Veränderungen ihres Landschaftsbildes in Kauf? Wer sind Sie oder Ihre BI, dass Sie oberlehrerhafter Arroganz glauben, für "die Uckermärker" entscheiden zu dürfen und im gleichen Atemzug, aber durchaus zugeben, dass es Ihnen um Ihr Wochenendhäuschen und den freien unverstellten Blick geht? Ich lebe seit vielen Jahren in der Uckermark, ich kenne viele Menschen, die Windkraft befürworten, ich kenne auch genügend Leute, die sagen, nicht schön, aber es bringt Geld, ich kenne auch Leute, die sagen, wenn schon in der Uckermark, dann hier. Was unterscheidet diese Menschen von Ihnen ? Der Unterschied liegt darin, dass diese sich nicht eine inzwischen fast tägliche Presse verschaffen, um ihre Ziele durchzusetzen. Und fragen Sie doch mal in den Dörfern nach, in denen Windparks sind, ob da nur noch der Fortzug erfolgt, oder ob auch Leute sich niederlassen. In dem feinen Dörfchen Nechlin, wo ja wohl die ENERTRAG einen Park errichtet hat, sind jedenfalls seit Errichtung des Parks Häuser gekauft worden und ein Achtel der Bevölkerung ist zugezogen. Machen Sie sich darüber mal Gedanken, bevor sie vollmundig vom Wertverlust sprechen. Erklären Sie den Menschen doch auch, wie sie ohne wirtschaftliche Entwicklung der Region einen Markt für Hauskäufer erschließen wollen. Wer zieht denn her, wenn er keine Arbeit hat? Provokativ möchte ich fragen, was glauben Sie, hat die Windkraft oder haben die Zweitwohnsitzler mehr mittelbare Arbeitsplätze in der Baubranche erhalten? Und haben Sie eigentlich auch gegen Den Bau der A 20 diskutiert und den damit einhergehenden Belastungen, oder war Ihnen das Recht, weil es Sie schneller zu Ihrem Wochenendhäuschen bringt?Lassen Sie es mich auf den Punkt bringen: Wenn keine Verstöße gegen die Gesetze vorliegen, dann unterhalten wir uns nur noch auf Ebene der Politik und da ist es heute wie gestern gelich:"Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" Oder um mit Ihren Worten zu sprechen, da hätten sich die BI'ler halt die ein oder andere kühle Winternacht dann doch mal unter ihrer Kuscheldecke hervorquälen müssen, die Tasse Tee beiseite stellen und am gesellschaftlichen Leben der Gemeinde, in der sie die schöne Aussicht genießen wollen, teilnehmen und Politik machen. Unter diesen Aspekten bin ich auf Ihre Website gespannt und frage mich, warum es die nicht schon längst gibt. Und seien Sie versichert, ich bin für jede Auffrischung meines Wissens und über jeden neuen Gedankengang dankbar. Wenn denn einer kommt, bisher habe ich noch nichts Neues gehört. Und solange Sie diese Diskussion öffentlich führen, können Sie sich auch gar nicht wehren, gegen meine Stellungnahme und wenn Sie oder ein anderer Leser bis hierhin gefolgt ist, dann nehmen Sie doch den abschließenden Gedanken dieser Betrachtung auch noch wahr:Ich nehme für mich, genau wie Sie für sich oder gar Ihre BI, in Anspruch, Rechts zu haben und wenn Ihnen auch der Ton nicht passen mag - lassen sie uns an dieser Stelle nicht diskutieren, wer hier in welcher Tonlage zum ersten Mal in den Wald hineingerufen hat - moralisch mit meiner Auffassung auf der richtigen Seite zu stehen. Ihren Anfeindungen gegenüber der Windkraft zum Trotze, kann ich nur sagen, schlagen sie andere Lösungen vor. Lassen Sie sich doch einfach mal von einem Biomassekundigen erklären, weshalb Sie mit Biomasse die Windkraft nicht ersetzen können. Treten Sie künftig bitte auch dafür ein, dass über jedes andere wirtschaftliche Vorhaben zunächst einmal ein Volksentscheid herbeigeführt wird und Häuser doch einen bestimmten Abstand zur Straße haben müssen, damit die Geräuschintensität vorbeifahrender landwirtschaftlicher Nutzfahrzeuge die Menschen nicht krank macht. Die liegen deutlich über den Schallwerten über die Sie sich aufregen. Oder besser, wir bauen die Straßen zurück, dann ist alles wieder wie früher .... nämlich viel besserschlägt vor Travis ps. Ich unterhalte mich gerne weiter mit Ihnen, war doch amüsant!17.11.2004, 14:35:16 ---------------------------------------------------------------------------------- Loki: HU HU brüssow, um - 18.11.2004, 10:08:10 --------------------------------------------------------------------------------- P.Huth: märkische allgemeine vom 16.11.04 das zur ökonomischen perspektive der windkaraft und damit auch zur perspektive gefüllter kassen. hammelstall, 18.11.2004, 10:29:36 Loki: HALLO TRAVIS GRÜßE AN DIE GROßMUTTER SIE HATTE RECHT brüssow um, 18.11.2004, 14:47:50 B. Nürnberger: Hallo Gästebuchbesucher,
Der Protagonist des Filmes. Travis diente in ... als Marine bis 1998
und zwei Jahre später, ist er ein Windmühltreiber in Uckermark
City. Ursprünglich kommt er von einem nicht spezifizierten ländlichen
Gebiet. Travis ist nicht völlig gesund, wenn der Film anfängt,
und während der Film weiterkommt, verschlechtert sein Sanity. Seins
verlassener Versuch, ein Verhältnis zu Bruessy zu bilden drückt
ihn weiter in Geisteskrankheit, und schließlich erliegt er Obsession,
Fanaticism und Resignateheit. Travis Bickle (Eingehende Analyse): Herr Bickle wirft wiederholt mit dem Federhandschuh, was darauf schließen
lässt, das es sich bei ihm um einen Vogel handelt. Die Ornithologen
unter Euch, geneigte Leser , aufgepasst. Weitere Exemplare seiner Spezies
lieferten am gestrigen Abend im Gemeindesaal der Stadt Brüssow
anschauliche Beispiele gelungener Tiefflüge und Rhetorikabstürze,
die dem Saal zeitweilig die Atmosphäre einer TV-comedy-show verlieh.Das
Gelächter war aber live, und kam von Leuten, die geübt sind,
im Herbst ihr Federvieh stumm zu machen und in die Tiefkühltruhe
wandern zu lassen. Es wurde klar, dass Herr Bickle und seine Kollegen
gefährdet und durch den Klimawechsel in der Uckermark vom Aussterben
bedroht sind. *dort kann Herr Bickle seinen Namen einsetzen, mir ist er längst
bekannt.
Robert de Niro alias B. Nürnberger
als Travis Bickle: Sehr geehrter Herr Nürnberger! Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen.
P. Huth: Ich will das Forum nicht zubicklen. Aber es lohnt sich schon, einmal
die Argumente dieses Versteckspielers genau anzuschauen. Ich greife
mir beispielhaft einen Satz heraus: hammelstall, 19.11.2004, 21:47:47 ---------------------------------------------------------------------------------- Travis Bickle: Hallo, Herr Nürnberger, Windkraft geht nicht, wegen der Regelenergieproblematik, Biomasse könnte
da zwar aushelfen, geht aber nicht wegen der Schweine, die großflächige
Fotovoltaik funktioniert auch nicht, wegen der Verspiegelung für
die Vögel, Wasserstoff nicht, wegen der Expolsionsgefahr bei Auffahrunfällen,
Atomkraft nicht, wegen des Mülls und dem Supergau, Steinkohle wird
zu hoch subventioniert, da kann ich wegen der Strompreise an der Konjunktur
nicht mehr teilnehmen .... Der Letzte macht das Licht aus, die Tür
zu und ich hoffe, dass irgendwann ein Regen kommt, der diese ganzen
Dreck von der Straße wäscht. Ich versteh Sie einfach nicht,
sagen Sie doch mal, wie soll es denn gehen....Woher wollen Sie die Energie
nehmen, um die Bronze für Ihre Kopfstücke zu schmelzen? Nicht
jetzt, da geht es noch, aber in 2027.
---------------------------------------------------------------------------------- Ende ----------------------------------------&---------------------------------------- Nachspiel auf e-mail-Bühne um einen anonymen Eintrag, in dem die Bürgermeisterin Müllenhagen diffamiert worden sein soll. Die Mail wurde vom web-master sofort gelöscht, ihr Inhalt ist uns nicht bekannt. Gleichwohl behauptete Amtsdirektor Neumann, sie käme aus der BI oder ihrem Umfeld. -------------------------------------------------------------------------------------------------- ----- Original Message ----- Sehr geehrter Herr Nürnberger, (hier wieder eine kleine Lücke im Text)
-------------------------------------------------------------------------------------------------- 24. 11. 04 Sehr geehrter Herr Neumann ! Den Bezug zur BI habe ich in meinem Schreiben gar nicht behauptet,
eine Beschuldigung sowieso nicht ausgesprochen. Ich fand die bloße
Erwähnung unangebracht und habe mich entsprechend auf der Versammlung
und in meinem Brief geäußert.
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